Das war das zweite Treffen des Datenraums Smart City

Am 28.03.2022 fand das zweite Vorbereitungstreffen des Data Spaces Smart City statt. Michael Schramm (EY) warf  einen Blick auf die Evolution der datengetriebenen Smart City und die wesentlichen Erkenntnisse aus dem Kick-Off und beleuchtete Motivationsfaktoren. Anschließend wurde in einer interaktiven Session intensiv über Datenaustausch gesprochen.

Evolution der datengetriebenen Smart City

Begonnen hat der Smart City Prozess mit einer einfachen Sammlung und Verwaltung von Daten. Das Ziel von morgen: Kooperative Modelle verbinden Datengeber*in und Datennehmer*in in kontrollierter und transparenter Weise. Einzelne Datenkreise im Datenraum ermöglichen konkrete Anwendungen und Geschäftsmodelle.

Evolution datengetriebener Smart City

 

Für die Einrichtung eines Datenraumes reicht es nicht aus, Daten zu haben (oder einen Überblick, welche Daten vorhanden sind) – es braucht ein Framework. Rechtliche wie auch technische Rahmenbedingungen müssen festgelegt werden, um Grundprinzipien zu regeln: 

  • Unterschiedliche Akteure können einfach Daten bereitstellen
  • Einheitlichkeit für das Finden & Zusammenführen von Daten
  • Sicherung der Datensouveränität
  • Datenbasierte Businessmodelle sind transparent und einfach zu implementieren
  • Starke Automatisierung von Governance und Bezahlsysteme = minimiert Administrationsaufwand
  • Kein*e zentrale*r Betreiber*in = dezentrale Datenhaltung
Smart City Datenraum –Eine Skizze auf Basis GAIA-X

© EY I Smart City Datenraum – Eine Skizze auf Basis GAIA-X

Was sind die Vorteile eines Datenraums Smart City?

  1. Wiederverwendbarkeit und Daten Governance (Wiedreverwendung technischer Komponenten steigert Datenqualität und regt Verbesserungsprozesse an)
  2. Kostensenkung (Reduktion von Verwaltungskosten durch Austausch zwischen Behörden; Reduktion von Behördenwegen)
  3. Nachhaltige Synergieeffekte (Generierung neuer Erkenntnisse und Möglichkeit der Setzung innovativer Maßnahmen durch Informationsaustausch)

Herausforderungen und „Pain Points“

Die Teilnehmenden sehen Herausforderungen vor allem bei (fehlenden) Schnittstellen, der (Daten-)Standardisierung und rechtlichen Rahmenbedingungen. Daher gilt es, in einem nächsten Schritt Synergien zu schaffen, Use Cases zu identifizieren und eine Roadmap zu erstellen, um diese Herausforderungen anzugehen und ein Stück des Weges zur datengetriebenen Smart City gemeinsam zu meistern.

In weiterer Folge werden im Datenraum Smart City Ziele und Agenda des genauer definiert.

Haben Sie Interesse daran den Data Space Smart City mitzugestalten?