Das IKT der Zukunft-Projekt MeHealth (Mental eHealth and Telepsychiatry) nähert sich mit raschen Schritten dem Projektabschluss im Dezember. Seit gut einem Jahr forscht das Konsortium – bestehend aus Bertha von Suttner Privatuniversität, FH Technikum Wien, FH Campus Wien, TU Wien und den Barmherzigen Brüdern Eisenstadt – für ein absolutes Vorzeigeprojekt im Bereich psychischer Gesundheit zu folgender Frage: Wie kann Digitalisierung künftig Menschen in ihrem Genesungsprozess oder in psychischen Krisen unterstützen? Eine Antwort darauf ist: Mit Digital Mental Health Tools.

Wie das geht, sehen Sie in dem kurzen Erklärvideo zum Projekt MeHealth. Mit dem Video wurde schließlich nach langer Vorarbeit auch das Anliegen erfüllt, wissenschaftliches Arbeiten ansprechend zu zeigen.

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Zum Projekt MeHealth

Die Corona-Krise war und ist eine weltweite, für viele Personen aber vor allem eine höchstindividuelle Krise. Lockdown, Isolation, prekäre Arbeits- und Lebensverhältnisse, individuelle Ängste und mentale Last, rücken die Frage nach kritischer psychosozialer Versorgungsleistung und -wirksamkeiten in den Fokus. Große Hoffnungen werden in eHealth und mHealth-Lösungen gesetzt. Sogenannte „Mental Health Apps“ fluten die App-Stores. Fragen nach deren Funktionalität, der (therapeutisch-medizinischen) Effizienz, aber auch fehlende Standards und praxisorientierte Entwicklung im klinischen Setting, sprechen für akuten Handlungs- und Forschungsbedarf. Die Digitalisierung ist auch in der psychiatrischen Versorgung angekommen. Es verlangt nach bedarfsorientierten Lösungsansätzen, die sich von Anbeginn den Sorgen sowie Ängsten der Nutzer:innen (Akzeptanzforschung), sowie dem Schutz der Privatsphäre in diesem hochsensiblen Bereich annehmen.

Datenschutz und Security by Design sowie Fragen nach Interoperabilität stehen gleichermaßen an erster Stelle, wie User-Centered-Design auf oder für beide Seiten – jener der Patient:innen und jener der Professionist:innen.

Das noch bis Dezember laufende Sondierungsprojekt ist in seinem Ergebnis offen, es soll Raum bleiben und schaffen für die Offenlegung der tatsächlichen Bedarfslagen und Learnings aus den Corona-Lockdowns, sowie für neue und künftige Bedürfnisse. Projektziel ist eine fundierte Roadmap für eine IKT-gestützte „Plattform“ zur niederschwelligen Kommunikation, zum Transfer von Befunden und telemedizinischen Komponenten, sowie schließlich die Vorbereitung eines anwendungsorientierten Pilotprojektes.

Mehr zu MeHealth sowie den anderen IKT der Zukunft Projekten der Ausschreibung 2020 können Sie im IKTdZ-Folder nachlesen.

Dieses Projekt wird aus Mitteln der FFG gefördert. www.ffg.at

Projektleitung:
Dipl.-Ing.in Esther Blaimschein BSc
Bertha von Suttner Privatuniversität St. Pölten GmbH
Campus-Platz 1, 3100 St. Pölten (Postanschrift)
+43 676 847 228 831
esther.blaimschein@suttneruni.at

www.suttneruni.at

 

MeHealth Konsortium

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